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Aus dem Bürgerbrief Blankenheim-Nettersheim 7. April: Letztes Konzert der Reihe Fridhill&Friends 

Zum Abschied ein fulminantes Doppelkonzert im Naturzentrum

Trotz großem Publikumsanklang findet die Konzertreihe Fridhill&Friends mit der 7 Ausgabe ihr vorläufiges Ende - zumindest was den bisherigen Austragungsort, das Nettersheimer Naturzentrum angeht. Die Kosten für die aufwendige Organisation und Technik waren ohne öffentliche Unterstützung letztlich zu hoch. Damit geht bedauerlicherweise auch das regelmäßige musikalische Glanzlicht im Kulturbetrieb der Gemeinde verloren.

Statt eines Ende mit Schrecken wollte es die Band dann zum Abschluss aber noch mal richtig krachen lassen und hatte sich zu diesem Zweck erneut den Top-Gitarristen Adam Rafferty eingeladen. Der durfte als E-Gitarrist das zweite Set der Veranstaltung bereichern, weil er auch an der Aufnahme der aktuellen  Fridhill-CD „Every morning is a new song“ mitgewirkt hatte. 

Zu Beginn allerdings präsentierte sich Rafferty solo als humorvoller Entertainer und begnadeter Fingerstyle-Gitarrist. Bei dieser Spielweise wird aus der akustischen Gitarre geradezu ein fast vollständiges Orchester mit eigenständigen Basslinien unter filigranem Melodiespiel und taktgebendem Klopfen auf dem Korpus. Dazu glänzte Rafferty noch mit einer gekonnten lautmalerischen Vokalunterstützung und Kompositionen aus eigener Feder wie etwa dem in weltmeisterlicher Geschwindigkeit vorgetragenen „Stormwind“ oder dem jazzig-lässigen „Misty“ mit der coolen Walking Baseline.

Nach kurzer Pause enterten dann Pia Fridhill und ihre Mitstreiter die Bühne. Zusätzlich zu den bereits bekannten Ensemble-Mitgliedern, Gatte Jens Hoffmann (Akustik-Gitarre und Gesang), Stefan Michalke (Fender Rhodes) und Johanna Stein (Cello und Gesang) war diesmal auch noch der Schlagzeuger Jochen Fink aus Kall mit von
der Partie, der sich als Rhythmusgeber und Meister atmosphärischer Geräuschuntermalung profilierte. 

Die Reihenfolge der Stücke war vorgegeben durch die neue und insgesamt 5. CD, die gleich an beiden aufeinanderfolgenden Konzerten um 16 und 20 Uhr im Mittelpunkt stand. Viele der Stücke hatten Fridhill-Fans schon in den vorausgegangenen Konzerten in einer Vorabversion hören können. Überraschungen waren aber selbst hier zu bestaunen wie etwa in dem rockigen „Hot in July“, das Adam Rafferty mit einem E-Gitarren-Solo anreicherte. Auch die restlichen Stücke legen Zeugnis von Fridhills Anspruch ab, sich mit anspruchsvoller Musik „gegen musikalische Massentierhaltung“ aufzulehnen.

Das elegische „Autumn Love“, wie geschaffen für Johanna Steins Cello- Einsatz, oder auch das spritzige „Freedom feet“ der passionierten Feldenkrais-Lehrerin Fridhill und nicht zuletzt das schwül-jazzige „Insomnia madness“ aus der Feder des Pianisten Stefan Michalke“; eine überaus unterhaltsame Melange aus unterschiedlichen Stilrichtungen.

25. März „fridhill & friends“-Spezial: CD-Präsentation des neuen Albums der Pia Fridhill Band mit Adam Rafferty 

7. Als der New Yorker-Gitarrist Adam Rafferty zuletzt 2015 bei “fridhill & friends” zu Gast war, war der Saal des Naturzentrums bis zum Rand gefüllt. Und nicht nur das Publikum war begeistert, auch die Musiker haben die gemeinsame Session mehr als genossen. Noch am selben Abend entstand die Idee ein gemeinsames Album aufzunehmen. 
  
Pia Fridhill - Bald liegt die neue CD vor: „every morning is a new song“ ist das Ergebnis musikalischer Begegnungen und Freundschaften. Die Idee war, tolle Songs so aufzunehmen, wie dies früher üblich war: ohne programmierte, digitalisierte Sounds, handgemacht, direkt und authentisch von Musikern, bei denen der Spaß und die Freude an der Musik und dem gemeinsamen Musizieren im Vordergrund stehen. 
  
Pia Fridhill (Gesang/ Percussion/ Songwriting), Jens Hoffmann (Akustikgitarren/ Gesang/ Songwriting), Stefan Michalke (Fender Rhodes/ Songwriting), Johanna Stein (Cello/ Gesang), Jochen Fink (Percussion), und –last, but absolutely not least- Adam Rafferty (E-Gitarre/Akustikgitarre) bewegen sich fulminant und stilsicher durch soulige, funkige, poppige, bluesige, jazzige Songs. 
  
Adam Rafferty wird im ersten Konzertteil seinen virtuosen Funky Fingerstyle solistisch vorstellen, um dann in der zweiten Hälfte an die E-Gitarre zu wechseln und mit der Pia Fridhill Band die neuen Songs von „every morning is new song“ mit viel Verve, Groove und solistischen Highlights zu veredeln.

Über www.piafridhill.de/store können die Karten mit PayPal oder per Überweisung bestellt und versendet werden. Karten sind auch in Ina’s Scheune (Nettersheim), Buchhandlung Pavlik (Kall) und in Buchhandlung Wachtel (Gemünd) erhältlich. Ticketpreise: 18 Euro im Vorverkauf / 20 Euro an der Abendkasse. Das erste Konzert beginnt am Samstag, 25. März um 16.00 Uhr (Einlass um 15 Uhr) und das zweite Konzert um 20 Uhr (Einlass um 19 Uhr). Die Konzerte finden beide im Naturzentrum, Urftstrasse 2-4, 53947 Nettersheim, statt.

Aus dem Rundblick Nettersheim: Pia Fridhill & Friends go Jazz 

„S(w)inging Brubeck“ begeistert Publikum

Diesmal zu Gast bei Pia Fridhill waren Sabine Kühlich (Saxofon) und Laia   Genc (Piano). (Foto: Wolfgang Raith) (ar) Die inzwischen zu einer erfrischend lebendigen Institution im Nettersheimer Kulturleben avancierte Sängerin mit schwedischem „Migrationshintergrund“ ist immer für eine Überraschung gut. Diesmal lockte sie offenbar die Jazzfans der gesamten Eifel ins Naturzentrum, denn freie Stühle gab es diesmal nicht mehr. Das hatte sicher auch mit dem vielversprechenden Projektnamen der beiden Gäste Sabine Kühlich (Saxofon) und Laia Genc (Piano) zu tun. Sie verstehen ihre Musik als Huldigung an Dave Brubeck, einer Ikone des amerikanischen Jazz, der selbst einem nicht ganz so dem Jazz zugetanenen Publikum  mit dem Stück „Take Five“ bekannt wurde.

Ausgerechnet diesen Hit gab es allerdings erst im zweiten Teil des Sets, der diesmal von vorherein als Jam-Session mit  Fridhill&Friends geplant war. Im Nachhinein eine kluge Idee, denn so blieb den beiden vielfach ausgezeichneten Musikerinnen mehr Spielraum für ihre Interpretationen anderer Klassiker mit nicht ganz so hohem Wiedererkennungswert. Besonders „Three to get ready“ und „Unsquare Dance“, zwei der vielen Jazz-Standards, deren eigenwillige Taktfolgen jeden mittelmäßigen Musiker in Verzweiflung stürzen, erklangen bei Kühlich&Genc frisch und unverbraucht und nie steril. Da schmeichelte sich die angehauchten Ansätze des Saxofons ebenso in die Gehörgänge der Zuhörer wie die warme Altstimme von Sabine Kühlich, nur um dann gleich danach von einem furiosen Pianosolo ihrer kongenialen Partnerin konterkariert zu werden. Auch in ihren Eigenkompositionen zeigen sie ihre instrumentale und stimmliche Meisterschaft und schaffen es zudem spielerisch leicht, das enthusiastische Publikum miteinzubeziehen. Mehrfach gab es Szenenapplaus für besonders gelungene Soli oder für witzige Vokaleinlagen.

Mutig und mitreißend auch der zweite Teil des Sets, in dem Pia Fridhill diesmal mit der Tradition brach, ihre neuen Stücke zu präsentieren. Dies, erklärte sie, sei nicht nur der Tatsache geschuldet, dass im März die neue CD erscheint, sondern vielmehr der Versuchung, die beiden wunderbaren Stimmen ihrer Gäste in ihre eigenen Stücke einzubinden. Und in der Tat, in dieser atemberaubend kraftvollen Version hat man Fridhills Hymne „These are the people I come from“ auch in Nettersheim noch nie gehört. Die beiden Gäste, die sich in der Pause extra umgezogen hatten, brachten aber mehr ein als nur die zweiten Stimmen im Chor. Cellistin Johanna Stein brillierte mit Instrument und Gesang mit dem Klassiker „Spinning Wheel“. Danach durfte sich das Publikum bei Eurythmics“ „Sweet dreams“ und Abbas „Dancing Queen" austoben.

26. November: S(w)inging Brubeck mit Sabine Kühlich und Laia Genc 

Die Liebe zur Musik ist bei den nächsten "fridhill & friends"-Gästen von purer Leidenschaft geprägt. Die Begegnung mit Dave Brubeck hat das Leben der beiden preisgekrönten Jazzdiven Sabine Kühlich und Laia Genc derart beeinflusst, dass sie sich bei ihm mit einem ganzen Album bedankt haben: "In Your Own Sweet Way - A Tribute To The Great Dave Brubeck". 

„Den großen Dave Brubeck aus dem Inneren und auch der Gegenwart heraus zu betrachten und zu beleuchten, das ist die große Kunst [..] von Sabine Kühlich & Laia Genc. Die Aachener Sängerin und Saxofonistin und die Kölner Pianistin machen das fantastisch, mit packender Intensität, seelenvoll und voller Überraschungen.“ 

Jazzthetik 5/16 von Christoph Giese 

Diese Musikerinnen, beide mit ausgesprochen netter Ausstrahlung und außerordentlichem musikalischen Können, haben längst für internationales Aufsehen gesorgt. Sabine Kühlich ergatterte in 2012 den Montreux Jazz Voice Prize und bei Laia Genc stehen zwei ähnliche Preise im Regal. Respektvoll und innovativ gehen sie mit Brubecks bekannten Kompositionen um, wie z.B. mit “Take Five”, dessen Interpretation u.a. Grund einer der zahlreichen Jazzpreise war. 
  
Das gemeinsame Musizieren der Pia Fridhill Band und ihren Gästen wird diesmal besonders spannend bei  so vielen guten Sängerinnen - Sabine, Pia, Laia und Cellistin Johanna Stein - und auch noch zwei Pianisten auf der Bühne (Stefan Michalke und Laia Genc). Pia Fridhill und ihre Gäste werden zusammen für Klangwelten sorgen, die dem November einen goldenen Schimmer verleihen und für ein warmes Gefühl sorgen werden, das die grauen Spätherbsttage vergessen macht.

SAMSTAG, 26. NOVEMBER 2016 
Einlaß: 19.00 Uhr   |   Beginn: 20.00 Uhr 
VVK: 18,00 Euro  |   AK: 20,00 Euro

Karten im Vorverkauf Online ->

Aus dem Rundblick Nettersheim: "fridhill & friends": Blues trifft Elch-Pop 

Biber Herrmann zu Gast bei Pia FridhillFotos: Wolfgang Raith

(von Anja Raith, Fotos: Wolfgang Raith) Nicht weniger als 5 Gitarren hatte der Gast der 5. Ausgabe der "fridhill & friends"-Konzertreihe am 24.9. mit ins Nettersheimer Holzkompetenzzentrum mitgebracht. Und was Biber (bürgerlich Matthias) Herrmann damit anstellte, verzauberte und begeisterte die Zuhörer schon nach wenigen MInuten. Mit filigraner Fingerstyle-Technik und wohlgesetzten Slide-Einlagen unterlegte er seinen authentischen Bluesgesang. Sowohl in den Coverstücken, wie etwa seiner faszinierenden Version von „Going up the Country“, als auch in den Eigenkompositionen, wie in der berührenden Ballade „Rain of Love“, wird spürbar, dass Wahrhaftigkeit und innere Weisheit, welche Lebensfreude trotz harter Arbeit ermöglicht, gerade in dieser Musik möglich ist, die Herrmann zu seinem Lebensmittelpunkt gemacht hat. Herrmann verfügt zudem über die Gabe, spannende und humorvolle Geschichten zwischen seinen Liedern zu erzählen. Kurzweilig verriet er, dass er eine Winzer-Ausbildung gemacht hat und wie er zur Musik kam; von der musikalischen Familie, insbesondere vom Großvater, geprägt, über die ersten Gitarrenversuche in Jugendherbergszeiten bis hin zur Zusammenarbeit mit dem bekannten Konzertveranstalter Fritz Rau, in dessen Buch Herrmann direkt hinter Hendrix im Index auftaucht.

Ein besonderes Highlight seiner Darbietung war seine spielerische Einführung in die Fingerstyle-Technik, die es ihm scheinbar mühelos ermöglicht, eine fünfköpfige Band zu simulieren; vom Bass über die Rhythmusgitarre, zur Leadgitarre und das ganze garniert mit Percussion, Blues-Harp und Gesang. Standing Ovations waren der Dank für diese erste Hälfte des Doppelkonzerts.

In diese schöne Energie hinein starteten Pia Fridhill und Band dann nach kurzer Pause mit ihren anspruchsvollen lebendigen Kompositionen. Nach dem eher verhalteten „Autum Love“ war es besonders das mit 163 beats per minute aufgeladene „Freedom Feet“, das die Fußspitzen des Publikums zum mitwippen brachte. Was die Kompositionen von Fridhill, ihrem Gatten und Gitarristen Jens Hoffmann sowie Keyboarder Stefan Michalke aber in besonderer Weise auszeichnet, ist ihre stilistische Vielseitigkeit. Da mischt sich schwedische Folklore mit funkigem Soul und Bossanova in Moll, ohne dass man irritiert wäre. Dazu passt auch das 4. Instrument der Band, das Cello, an diesem Abend gespielt von Johanna Stein. Sie erhielt insbesondere nach einem furiosen Solo in einem der neuen Stücke Szenenapplaus. Eine Bereicherung ist auch ihre helle Stimme im Background von Pia Fridhills Vorträgen.

So richtig krachen ließen es die Musiker dann zum Schluss noch einmal mit einer gemeinsamen Blues-Jam-Session. Besonderen Spaß hatten dabei die beiden Gitarristen, die sich gegenseitig und sehr zur Freude des Publikums zu Höchstleistungen anstachelten. Schwer zu toppen, dieser Abend.

Am 24. September: Bluesman Biber Herrmann nächster Gast bei "fridhill & friends" 


Pia: “Kannst du mir einen tollen Musiker empfehlen, mit großartiger Persönlichkeit, der das Publikum im Sturm erobert?”

Thea: “Biber Herrmann!!!!”  (Thea Greif, ehem. Veranstalterin, Landcafé Kerpen) 
Acoustic Folk & Blues mit Biber Herrmann und Pia Fridhill Band.
So spielte sich die Geschichte ab, wie ich auf Biber Herrmann als nächsten Gast beim “fridhill & friends” gekommen bin. Aus der langen Liste von Musikern, die in den letzten 15 Jahren im renommierten Landcafé gespielt haben, nannte Thea mir begeistert und ohne zu zögern seinen Namen. 

Samstag, 24. September steht das Doppelkonzert im Naturzentrum Eifel in Nettersheim zum ersten Mal steht im Zeichen des Blues. Wie in den letzten erfolgreichen Konzerten inspirieren wir uns auch diesmal gegenseitig und stellen Euch nicht nur unser eigenes Programm vor, sondern lassen uns reichlich Zeit, miteinander zu musizieren - für diese Runde vor allem in echter Bluestradition! 

Von uns hören wir wieder neue Songs, die während des Sommers für das geplante neue Album geschrieben wurden, und Biber Herrmann wird mit “absoluter Coolness, verbunden mit rauem, dreckigen Blues und ordentlich viel Druck auf dem Dampfkessel” (Wormser Zeitung) für einen fulminanten Abend sorgen. 

Tickets im Vorverkauf Online (Postversand) ->

Vorverkaufstellen:
Ina’s Scheune (Post), Nettersheim
Buchhandlung Pavlik, Kall 
Buchhandlung Wachtel, Gemünd

Folk-Sängerin U.T.A. gastiert am 04. Juni bei „fridhill & friends“ 

Doppel-Konzerte der Reihe stehen im Zeichen der kreativen Begegnung zwischen unterschiedlichen Künstlern 

Nach nur drei Doppelkonzerten scheint sich Pia Fridhills neue Konzertreihe „fridhill & friends“ im Nettersheimer Naturzentrum bereits etabliert zu haben. Das Konzept begeistert ein stetig wachsendes Publikum: handgemachtes, kreatives Songwriting vom Feinsten gepaart mit einer aufgeschlossenen, herzlichen Atmosphäre sowie die Verkostung von erlesenen Weinen. 

Wie bereits beim letzten Konzert stammt auch Fridhills nächster Gast am Samstag, 4. Juni, aus dem Ruhrpott. Sängerin und Liedermacherin Uta Holst-Ziegeler aus Dortmund legte letztes Jahr ein von der Musikpresse hochgelobtes Debütalbum vor. Das komplett ohne Werbebudget selbst produzierte Album „Endless Summer“ verbindet folkigen Blues mit Gospel- und Country-Einflüssen. 

Souliger BluesFolk mit U.T.A. (Bild: Roman Majewski)

„Die gefühlvollen, englischsprachigen Lieder und U.T.A.‘s  soulig-rauchige Stimme sind ein Gourmet-Genuss für Musik-Liebhaber, vor allem für diejenigen, die sich nach etwas Echtem, Authentischem sehnen“, so Pia Fridhill. Die geheimnisvolle Sängerin, die nur wenige Infos über sich preisgebe, lege Wert aufs hundertprozentige Live-Erlebnis. „Eine einmalige Künstlerin, die dem bisherigen, hohen Standard der Reihe mehr als gewachsen sein dürfte“, freut sich Fridhill. 

„Die Doppel-Konzerte der »fridhill & friends«-Reihe stehen im Zeichen der kreativen Begegnung zwischen unterschiedlichen Künstlern“ so  die schwedische Sängerin weiter, „sie inspirieren uns, bei jedem Konzert neue Songs zu präsentieren.“ Das Songwriter-Paar Pia Fridhill und Jens Hoffmann schreibt daher fleißig neue Lieder aus denen am Ende des Jahres ein neues Album produziert werden soll. „Das Studio ist schon gebucht, die neue CD wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 veröffentlicht“, so Fridhill. 

Am Samstag, 4. Juni, wird zuerst U.T.A. dem Eifeler Publikum ihr Debütalbum vorstellen. Danach präsentiert das Pia Fridhill Quartett bekannte Lieder aus ihrem aktuellen Album „Four“ sowie ganz frische Songs. „In Nettersheim sind bei jedem Konzert Weltpremieren dabei“, schmunzelt Fridhill. Zur Abschluss spielen dann alle Musiker gemeinsam auf der Bühne. 

Das Doppelkonzert findet im großen Saal des Holzkompetenzzentrums im Naturzentrum Eifel, Urftstr. 2-4, in Nettersheim statt. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Karten gibt es ab dem 29. April Online unter www.piafridhill.de/store, in der Buchhandlung Pavlik, Kall, der Buchhandlung Wachtel, Gemünd oder Ina's Scheune, Nettersheim, für 18 Euro im VVK (AK 20 Euro). Kartenreservierungen sind auch möglich unter: 02441/7777966. 

Hier eine kleine Kostprobe von U.T.A.'s wunderschöne Stimme:

Konzertrezension aus dem "Rundblick Nettersheim" vom 9. April: 

3. Doppelkonzert der Reihe „fridhill & friends“
Gemeinsames Konzert von Pia Fridhill und Jupp Götz

(von Anja Raith) Ab dem dritten Mal beginnt eine Tradition, sagt man. Am Samstag, dem 19. März war es soweit für die „fridhill & friends“ - Doppelkonzerte, die seit letztem Jahr jeweils im Holzkompetenzzentrum in Nettersheim drei- bis viermal im Jahr stattfinden sollen. Den Gast, den Pia Fridhill diesmal eingeladen hatte, stellte sie mit den Worten vor: „Er ist einer, der Musik atmet“ . Und Jupp Götz, wohnhaft in Duisburg, legte sich dann auch mächtig ins Zeug, um diesem Lob gerecht zu werden. 

Seine Stimme erinnert in den oberen Stimmlagen an Phil Collins, nur dass Goetz im Gegensatz zu diesem Weltstar auch über eine sonore Baritonlage verfügt. Beide eignen sich ausgezeichnet, um die oft melancholischen Eigenkompositionen vorzutragen, deren Spannweite von Blues über Lounge bis zu Jazz reichen und für die gekonnten Scat-Einlagen. Ein wenig kokettiert der Künstler damit, dass er „Musik eigentlich nur für sich macht“ und insbesondere die Texte oft eine Art Selbsttherapie sind. Das verzeiht man ihm aber sofort, schon allein wegen der virtuosen Handhabung seines Instruments, der Gitarre. Gleich drei davon hatte er mitgebracht, für jede Stimmung eine andere.

Und so durfte sich das Publikum eben auch an dem ein oder anderen flotten Bossanova erfreuen. Einen besonderen Höhepunkt erreichte die Performance als sich Götz bei seinem Stück „Lullaby“ von Shakya Matthias Grahe, dem Cellisten des Fridhill-Quartetts, begleiten ließ. Nur kurz hatten die beiden Musiker im Hause Fridhill zusammengesessen, um die Idee von Jupp Götz umzusetzen. Aber wie bei Profi-Musikern dieser Klasse nicht anders zu erwarten, brauchte es nicht viel Einübungszeit, um ein außergewöhnliches Zusammenspiel zu Gehör zu bringen.

Viel Applaus war der verdiente Lohn für Jupp Götz, der im zweiten Teil des Abends auch noch seine Fähigkeiten als Cajon- Spieler mit dem Fridhill-Ensemble unter Beweis stellen durfte. Nach einer kurzen Pause ergriff dann Pia Fridhill selber das Mikrofon und sofort hatte sie den brechend vollen Saal auf ihrer Seite. Ein paar bereits bekannte Stücke wie etwa die wunderschöne Ballade „Dive“ oder das leidenschaftliche „These are the people I come from“ vom aktuellen Album „Four“ gab es vorneweg.

Dann aber wechselte sie zu neu komponierten Stücken, die neben dem von ihr kreierten Elch-Pop auch Funk und Soul zu bieten hat. Besonders bei „Soul cooking“ hielt es die energiegeladene Entertainerin nicht mehr auf ihrem Hocker. Und ja, da war sogar Soul in der Stimme der Sängerin! Mitverantwortlich für den stimmigen Sound zeichnen auch Ehepartner Jens Hoffmann an der Gitarre und Stefan Michalke am Piano. In einem weiteren neuen Stück teilt die „ nebenberufliche“ Feldenkrais- Lehrerin ihre Leidenschaft für Bewegung. „Freedom Feet“ heißt es und brachte Bewegung bis in die Füße des begeisterten Publikums. Der in jeden Wortsinn bewegende Abend  endete nach leider nur einer Zugabe.

Hier ein kleiner "Teaser" vom Konzert:


 

Zum Konzert mit Jupp Götz am 19. März 

Pia & Emma

Es war ein total schöner Abend! Genau, wie ich mir die Reihe von vornherein vorgestellt hatte: Konzerte im Zeichen der Musik, im Zeichen der Kreativität! Aufmerksame Zuhörer die, jenseits vom Mainstream-Geplörre und unzähligen 1-zu-1-Covers von inzwischen zu viel gespielten Standard-Songs, das Einzigartige hören möchten und zu schätzen wissen. Ein dickes, fettes DANKESCHÖN an Euch alle 120, die am Samstag im Naturzentrum Eifel den Abend so aufgeschlossen, heiter und herzlich genossen haben!!!

"fridhill & friends" lädt am 19. März Songwriter Jupp Götz zum Doppelkonzert ein 

Fürs neue Jahr habe ich mir vorgenommen, ein "fridhill & friends"-Konzert pro Quartal in Nettersheim zu veranstalten. Die ersten beiden Konzerte in 2015 waren ein sehr gelungener Versuch - das zweite Konzert war schon komplett ausverkauft.

Es geht am Samstag, 19. März mit einem langjährigen, sehr guten Freund von mir los, eine ganz besondere Persönlichkeit: der Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist Jupp Götz. Wenn ein Mensch das Wesen der Musik verkörpert, dann er. Wenn ich einen echten Geheimtipp habe, dann ihn!

Er ist einer der musikalischsten Menschen, die ich kenne, er lebt und atmet Musik, sein ganzes Wesen ist Musik. Jupp Götz hat als Frontman in der Band „Trionova“ figuriert, u.a. mit Auftritten bei der Berlinale und als Vorgruppe für Tina Turner und Joe Cocker.

Der Grund, warum er bei mir zu Gast ist, sind aber letztendlich seine eigenen Songs, die er sonst eher selten spielt. Diese wunderschönen Kompositionen gehen direkt ins Herz und werden sicherlich zu einem weiteren fulminanten Musikabend in Nettersheim beitragen. 

Wir selber steuern in 2016 auf ein neues Album zu und werden Euch daher bei jedem Konzert dieses Jahres immer wieder neue “Elch-Pop”-Songs vorstellen, vielleicht sogar mit dem ein oder anderen Gastmusiker aus der „fridhill & friends“-Reihe in der Besetzung. Wie üblich werden die Gäste zusammen mit der Band zum Abschluss alle gemeinsam auf der Bühne stehen. Die sanfte Stimme von Jupp Götz wird den neuen Songs dabei sicherlich ein ganz besonderes Flair verleihen.
  
Eintrittskarten für den Samstag, 19. März um 20 Uhr im großen Saal des Holzkompetenzzentrums im Naturzentrum Eifel, Urftstrasse 2-4, Nettersheim gibt es ab dem 25. Januar in der Buchhandlung Lesezeichen (Nettersheim), in der Buchhandlung Pavlik (Kall), in der Buchhandlung Wachtel (Gemünd) sowie online unter www.piafridhill.de/store zu erwerben. Karten im Vorverkauf: 18 Euro, an der Abendkasse: 20 Euro.